Dienstag, 17. Oktober 2017

Ich schreibe, also dachte ich, also fühlte ich. Also war ich oder bin es noch. Weil ich schreibe und dachte und fühlte und fühle und denke und schreibe. Deswegen bin ich. Noch. Und wenn ich nicht mehr bin, werden dort Worte sein. Gedachtes, Gefühltes. Ich werde dann nicht sein. Nicht mehr sein. Es wird nur etwas übrig geblieben sein. Ein Rest.

Ein Rest vom Gedachten, vom Gefühlten, vom Gewicht einiger Worte. Ein Rest von mir.

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